Wunderlich, Fritz: Raritäten aus Oper & Operette

Artikelinfo
1956-1963
2004
Emmerich Kálmán
Ludwig van Beethoven
Luigi Cherubini
Wilhelm Kienzl
Wolfgang Amadeus Mozart
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Carl Schuricht
Alfons Rischner
Fritz Wunderlich
Willy Mattes
Hans Müller-Kray
Fritz Mareczek
Tr. 1 Wolfgang Amadeus Mozart: Dies Bildnis ist bezaubernd schön (Arie des Tamino, 1. Akt - aus: Die Zauberflöte KV 620)
Tr. 2 Emmerich Kálmán: Wenn es Abend wird … Grüß mir mein Wien (Lied des Tassilo; aus: Gräfin Mariza)
Tr. 3 Ludwig van Beethoven: O welche Lust (aus: Fidelio op. 72b)
Tr. 4 Wilhelm Kienzl: Lug, Dursel, lug – Zu Straßburg auf der Schanz (Finale 1. Akt; aus: Der Kuhreigen)
Tr. 5 Wolfgang Amadeus Mozart: Ja, nun laß das Schicksal wüten (aus: Zaide KV 344)
Tr. 6 Wolfgang Amadeus Mozart: Kannst geliebter... (Duett Zaida . Alonso, 1. Akt Nr. 5; aus: Zaide KV 344)
Tr. 7 Wolfgang Amadeus Mozart: Wackrer Freund, voll tiefer Scham (Arie des Alonso, 1. Akt Nr. 6; aus: Zaide KV 344)
Tr. 8 Wolfgang Amadeus Mozart: O selige Wonne (Terzett Zaide - Alonso - Juan, 1. Akt Nr. 8; aus: Zaide KV 344)
Tr. 9 Luigi Cherubini: O du mein Erretter (Terzett Constanze - Armand - Micheli, 1. Akt; aus: Der Wasserträger)
Tr. 10 Luigi Cherubini: Mich trennen soll ich (Duett Constanze - Armand, 1. Akt; aus: Der Wasserträger)
Tr. 11 Luigi Cherubini: Gott! Täuscht mein Auge mich nicht (Finale 1. Akt; aus: Der Wasserträger)
Tr. 12 Emmerich Kálmán: Gavotte und Lied des Bonaparte (aus: Kaiserin Josephine)
Tr. 13 Emmerich Kálmán: Schön ist der Tag (aus: Kaiserin Josephine)
Tr. 14 Emmerich Kálmán: Du bist die Frau (aus: Kaiserin Josephine)
1954 war es seine erste und 1966 seine letzte Opernrolle, die der durch einen tragischen Unfall sehr jung verstorbene Fritz Wunderlich darstellte: den Prinzen Tamino aus Mozarts "Zauberflöte".
Dementsprechend wird diese Auswahl aus den Jahren 1956-63 von Taminos "Bildnisarie" eröffnet - in einer meisterlich sachlichen Interpretation von 1959 unter Carl Schuricht und mit einer Stimme im
Vollbesitz ihrer ganzen Schönheit.
Der viel gerühmte "Herzenston" Fritz Wunderlichs - er geht ans Herz und scheint von dort zu kommen, scheint immer authentisch, unbekümmert und nie kitschig - ist hier in Stuttgarter Rundfunkaufnahmen bekannter und unbekannter Operetten und Opern zu hören. Diese historischen Tondokumente lassen erkennen, wie der Sänger - mit wechselnden Partnern am Dirigentenpult - den Spielraum jeweils nutzt, um die Partien eigenständig und individuell auszugestalten.