Hans Rosbaud dirigiert Brahms

ArtikelNr. SWR19069CD | 6 CD | 408 min (06:48:00) |  Bookletsprache  deutsch
Aufnahmejahr1950-1962
Veröffentlichungs­jahr2019
Komponist(en)

Johannes Brahms

Mitwirkende

Walter Gieseking

Géza Anda

Südwestfunk-Orchester Baden-Baden

Hans Rosbaud

Tracks

CD 1 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

CD 1 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

CD 2 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

CD 2 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

CD 3 Johannes Brahms: Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

CD 3 Johannes Brahms: Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16

CD 4 Johannes Brahms: Konzert Nr. 1 d-Moll op. 15 für Klavier und Orchester

CD 4 Johannes Brahms: Konzert Nr. 2 B-Dur op. 83 für Klavier und Orchester (Beginn)

CD 5 Johannes Brahms: Konzert Nr. 2 B-Dur op. 83 für Klavier und Orchester (Fortsetzung)

CD 5 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

CD 6 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Eine weitere Folge in der Hans Rosbaud Edition von SWR CLASSIC. Enthält alle Brahms-Aufnahmen, die Rosbaud beim SWR gemacht hat. Die Aufnahme von Brahms Symphonie No. 2 entstand im Dezember 1962 nur wenige Tage vor Rosbauds Tod. Enthält das Klavierkonzert Nr. 1 mit Walter Gieseking, das nur einmal in den 1960er Jahren auf LP erhältlich war. Die meisten Aufnahmen erscheinen erstmals auf CD.

Neben Mozart (erschienen auf SWR19066CD auf 9 CDs) bildete auch das Schaffen von Johannes Brahms einen Schwerpunkt von Hans Rosbauds Tätigkeit. Er dirigierte alle vier Sinfonien, davon die erste und die dritte sogar zweimal, die beiden Serenaden und die beiden Klavierkonzerte. Die Aufnahmen der ersten Sinfonie entstanden 1955 und 1960, diejenige der Zweiten 1962, eine der letzten Produktionen vor Rosbauds Tod.

Interessanterweise sind bei den zweimaligen Aufnahmen der ersten und der dritten Sinfonie von Brahms die jeweiligen Unterschiede des interpretatorischen Ansatzes sehr ähnlich. In den früheren Aufnahmen konzentriert sich Rosbaud auf strukturelle Detailarbeit, auf die kontrapunktische Struktur und auf eine transparente Darstellung der einzelnen Instrumentengruppen. Demgegenüber gefallen die späteren Aufnahmen durch eine eher kompakte, zusammenfassende Gesamtsicht des Werkes.

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