Wussten Sie, dass ...?

05
Mai
2020

Richtig werben in Krisenzeiten ...

Die gängige Praxis in Krisen wie der Corona-Pandemie ist: der Tritt auf die Werbebremse. Das erlernte Muster, den eigenen Werbeetat im Gleichschritt mit der Konjunktur automatisch herunterzufahren, birgt jedoch Gefahren.

Prozyklische Kürzungen des Werbebudgets lösen laut einer Studie von BCG, G+J und IP Deutschland einen Teufelskreis aus: Gerade in der Krise verschwindet das Unternehmen von der Bildfläche. Darunter leidet die Marke, denn für den Kunden ist sie nicht mehr hör- bzw. sichtbar. Das hat zur Folge, dass der Umsatz weiter sinkt und sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert. Das wiederum hat natürlich Einfluss auf das Werbebudget und so wird es immer schwerer, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Gegen den Strom: die Chancen des antizyklischen Werbens

Gerade in Krisenzeiten gilt – sofern möglich – das Gebot des Handelns. Für vorausschauende Unternehmen bietet die aktuelle Situation eine besondere Chance: nämlich mittels einer konsequenten Kommunikation die Position des Unternehmens nachhaltig zu stärken. Denn insbesondere Marken, die ihre Kommunikation der aktuellen Situation anpassen, fallen bei den Konsumenten positiv auf. Das zeigt auch der aktuelle Corona-Monitor von Havas Media: Kommunikationskampagnen von derzeitig besonders relevanten Unternehmen bzw. deren Marken stoßen auf positive Resonanz bei den Verbrauchern. Unternehmen, die dazu beitragen unser System aufrechtzuhalten, sollten dies auch kommunizieren – nach dem Motto „Tue Gutes und berichte darüber“.

Des Weiteren birgt antizyklisches Werben laut BDB-, G+J-, und IP-Studie Effizienzvorteile: Werben insgesamt weniger Unternehmen, rückt das eigene Unternehmen stärker ins Rampenlicht. Die Marke kann damit prominenter platziert werden, ohne mehr Budget investieren zu müssen.

Radio als unverzichtbares Medium – gerade in Krisenzeiten

In Krisenzeiten ändert sich der Alltag und somit auch das Verhalten der Menschen. Gerade in unsicheren Zeiten zeigt sich: Radio ist relevanter denn je. Laut der Studie „Media Feeling – Media Reach“ von AS&S Radio, Radiozentrale und RMS geben 52 Prozent der Befragten an, dass für sie das Radio ein unverzichtbares Medium ist – Radio landet damit auf Platz eins vor Social Media und Videostreaming. Gerade in unsicheren Zeiten vertrauen Menschen auf Bewährtes. Werbung bietet Orientierung und ist somit eine Stütze bei den täglichen Kaufentscheidungen. Zudem gehört Werbung zum Alltag der Menschen dazu – diese Normalität vermittelt somit das Gefühlt einer gewissen Geborgenheit. 

Vertrauen schenken die Menschen besonders dem Medium Radio. Denn auf die Frage „Welchem Medium vertrauen Sie am meisten?“, liegt Radio in der Zielgruppe 14-49 Jahre mit 16 Prozent an der Spitze.   

Eine antizyklische und offensive Werbestrategie – gerade in Krisenzeiten – kann die Markenposition nachhaltig verbessern. Daher: wenn Sie eine individuelle Beratung über die Angebote der SWR Media Services möchten, wenden Sie sich direkt an unser Vertriebsteam. Ob telefonisch, per Mail oder über unser Kontaktformular - wir helfen Ihnen gerne eine Radio-Kampagnenplanungen zu erstellen.

 

Quellen:
AS&S Radio, Radiozentrale, RMS: Media Feeling-Media Reach, 2020
BCG, G+J, IP Deutschland: Gegen den Strom, 2002
Havas Media Corona Monitor, 2. Befragungswelle März 2020

Ansprechpartner

Nikolaus Huber
Teamleiter Vertrieb & Sponsoring
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